Schweißverfahren und Schweißgeräte unter die Lupe genommen

Sobald man Werkstoffe aus Metall oder Kunststoff miteinander verbinden möchte, braucht man ein Schweißgerät. Soweit so klar, doch welche Verfahren des Schweißens gibt es und welche Arten von Schweißgeräten werden am häufigsten eingesetzt? Auf diese beiden Fragen werden wir im heutigen Ratgeber-Artikel eingehen.

Die unterschiedlichen Schweißverfahren:

Über die letzten Jahre haben sich bei Hobbyisten, sprich Heimwerkern drei unterschiedliche Schweißtechniken durchgesetzt. Diese wären Elektrodenschweißen, Schutzgasschweißen sowie das autogene Schweißen. Wann man welches Verfahren einsetzt, hängt meistens vom Material und dessen Stärke ab.

Gut zu wissen: Bei Heimwerken erfreut sich das Elektrodenschweißen größter Beliebtheit. Das liegt daran, weil Elektrodenschweißgeräte besonders leicht und kompakt sind. Außerdem spart man sich das Hantieren mit eine Gasflasche wie es beim Schutzgasschweißen der Standard ist.

Arten von Schweißgeräten:

Es gibt eine ganze Menge an Schweißgeräte-Arten. Auf die wichtigsten von Ihnen werden wir kurz und bündig eingehen. Dabei stehen vor allem 2 Fragen im Mittelpunkt. Worin liegen die Unterschiede und sollte welche Variante eingesetzt werden?

Autogenschweißgerät:

Wer Materialien verformen oder oder verbinden möchte, die über eine geringe Dicke verfügen, der kann getrost zum Autogenschweißgerät greifen. Diese Schweißgeräte-Art, die auch als Gasschmelzschweißgerät bezeichnet wird, besteht aus einem Schweißbrenner samt Gasflasche.

Elektrodenschweißgerät:

Diese Geräte erfreuen sich, wie bereits weiter oben erläutert, gerade bei Heimwerken größter Beliebtheit. Die kompakten und einfach zu handhabenden Geräte werden aber auch von Profis eingesetzt. Hier aber meist nur im mobilen Einsatz.

Mit einem Elektrodenschweißgerät können Bleche von einem Durchmesser ab 1,5 mm zusammen geschweißt werden. Leider kann man mit günstigeren Geräten meist erst ab einem Durchmesser von 2,5 mm an arbeiten.

Die Funktionsweise eines Elektrodenschweißgeräts ist rasch erläutert. Hierbei entsteht zwischen dem Werkstoff und der abschmelzenden Elektrode ein kleiner Lichtbogen. Dieser verschmilzt innerhalb weniger Augenblicke an der Schweißstelle. Aufgrund der Funktionsweise werden diese Schweißgeräte oft auch als Lichtbogenschweißgeräte bezeichnet.

Schutzgasschweißgerät:

Wer besonders lange bzw. am Stück schweißen möchte, für den ist die Anschaffung eines Schutzgasschweißgerätes überaus interessant. Hier muss man nämlich nicht wie beim Elektrodenschweißgerät einen Elektrodenwechsel vornehmen.

Jedoch benötigt man zum Schweißen oftmals noch Schutzgas. Allerdings muss dies nicht bei allen Modellen über eine Druckflasche zugeführt werden, sondern kann sich bereits im Fülldraht befinden. Über diese Funktion verfügen aber nur teure Modelle. Diese werden als Fülldraht-Schweißgerät bezeichnet.

Welches Modell ist das Richtige?

Eine wirklich knifflige Frage, die man nicht so leicht beantworten kann. Daher möchten wir dir an dieser Stelle nicht ein besonders Modell empfehlen, sondern dir viel eher diesen umfangreichen Schweißgerät Test ans Herz legen. Auf dieser Webseite gibt es nämlich Testsieger, Vergleiche und natürlich auch klassische Testberichte. Außerdem findet man auch eine Menge an nützlichen Informationen.

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